Heimatküche

Das Landmädchen

Frisch, gesund und lecker – so schmeckt die Heimatküche mit Pfiff aus der Region.

Wer Wert auf regionale und saisonale Produkte in der Küche legt, ist hier genau richtig. Das Schwarzwälder Landmädchen Christin, die mit ihrer Familie den Lebensmittelpunkt in St. Georgen, abseits vom kleinen Stadttrubel, in ruhiger Idylle gefunden hat, zeigt uns hier die Rezepte ihrer kulinarischen Köstlichkeiten.

Das Besondere: Christin verwendet bei jedem Back- und Kochrezept mindestens eine Zutat aus ihrem Garten, wo so einiges an buntem Gemüse, gesundem Obst und frisch duftenden Kräutern wächst. Gibt der Garten mal nichts her, sucht sie sich ihre Zutaten in der umliegenden Natur, den Wäldern und Wiesen. Die sorgfältige Auswahl der Produkte und die Liebe zur Region verbinden sich in den Eigenkreationen des Landmädchens zum echten Genusserlebnis.

Passend zur Jahreszeit werden hier die Rezeptideen des Landmädchens veröffentlicht. Die kleinen, aber feinen Leckereien machen Lust auf Mehr – 100% regional #ehrlichschwarzwald.

 

Rezepte

Sommerlicher Beerenkuchen

Endlich ist der Sommer zurück und wir ernten schon die ersten, süßen Früchte im Garten.
Was wäre da jetzt besser, als einen lecker-leichten Blechkuchen zu zaubern?

Wir benötigen für ein Blech:
220 g Bio-Butter
120 g Bio-Dinkelmehl
150 g Bio-Maismehl
80 g Bio-Rohrzucker oder Zuckerersatz
4 Bio-Eier
1/2 Päckchen Bio-Weinsteinpulver
1 Prise Meersalz

Für den Belag benötigen wir:
750 g frische, gemischte Beeren sowie Kirschen
400 ml kalte Bio-Sahne
1 handvoll frische Minze oder Basilikum

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Butter, Zucker und Salz in einer Schüssel cremig schlagen.
Nach und nach die 4 Eier dazugeben und unterrühren.

Das Dinkelmehl mit dem Maismehl, sowie dem Weinsteinpulver vermengen und zur Masse dazugeben. Alles gut miteinander vermengen.

Den Teig auf ein, mit Backpapier belegtes, tiefes Blech geben und im Ofen ca. 25 min backen.
Am besten nimmt man hierfür, so ein praktisches Blech mit Deckelhaube, so kann man den fertigen Kuchen später auch gleich transportieren.

Alle Früchte waschen und gut abtropfen lassen.
Die kalte Sahne steif schlagen und anschließend wieder kühl stellen.

Den Kuchenboden abkühlen lassen und die gut abgetropften Früchte putzen, entkernen und nach Bedarf halbieren.
250g davon vorsichtig unter die kalte Schlagsahne heben und auf dem Kuchenboden verteilen.

Mit den restlichen Früchten, sowie den gewaschenen Kräutern den Kuchen dekorieren und anschließend im Garten oder auf dem Balkon genießen.

Gutes Gelingen! Euer Landmädchen, Christin

Weitere Rezeptideen unter www.daslandmaedchen.de

Das Rezept können Sie sich als PDF-Datei downloaden. Klicken Sie dazu einfach auf das nachfolgende PDF-Icon.

Apfel-Gewürz-Konfitüre

Wenn unsere Bäume wieder voller Äpfel hängen, dann ist er da, der schöne Herbst und das reife Obst kann geernet werden. Ich hole dann alle meine gesammelten Gläser aus dem Keller und koche Apfelmus und Konfitüre ein. Am liebsten mag ich meine Apfelkonfitüre mit verschiedenen Gewürzen, das passt so schön zur kalten Jahreszeit.

Zutaten für ca. 8-10 Gläser a 100 ml oder für 5 Gläser a 250 ml

  • 1,2 kg säuerliche Bio-Äpfel (z.B. Boskop)
  • 500 g Bio-Gelierzucker 2:1
  • 150 ml naturtrüber Apfelsaft oder Cidre (Bioqualität)
  • 10 Bio-Sternanis
  • 10-20 Bio-Nelken
  • 1 EL Zitronensaft einer Bio-Zitrone
  • 1 TL Bio-Zimtpulver
  • 1-2 Bio-Vanilleschoten

Die Äpfel schälen und in feine Stücke schneiden, zusammen mit dem Apfelsaft oder dem Cidre, sowie dem Zitronensaft in einem großen Topf aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen.
Die Vanilleschoten in jeweils 4 gleiche Teile schneiden und zusammen mit den Nelken und den Sternanis in den Topf geben.
Den Zucker und den Zimt dazu geben und aufkochen lassen, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat.
Der dabei entstehende Schaum abschöpfen und nochmals 4 Minuten sprudeln aufkochen lassen.
Die zuvor abgekochten oder im Ofen sterilisierten Gläser mit der heißen Marmelade befüllen. In jedes Glas kommen jeweils ein Stück Vanilleschote, 2-3 Nelken und ein Sternanis.
Die Gläser zügig und fest verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen.
Später könnt ihr diese dann schön verpacken. Ich habe an meine Gläser noch ein paar kleine Zieräpfelchen gehängt, zusammen mit den Gewürzen im Glas ist diese Köstlichkeit ein richtiger Hingucker.

Gutes Gelingen! Euer Landmädchen, Christin

Weitere Rezeptideen unter www.daslandmaedchen.de

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Apfelkuchen

Was gibt es besseres an einem kalten und ungemütlichen Herbsttag? Richtig – warmer Apfelkuchen.
Aus meiner Landmädchen-Küche habe ich euch ein leckeres Rezept mitgebracht, dem ihr sicherlich nicht widerstehen könnt.

Zutaten:

  • 330 g Dinkelmehl
  • 120 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 175 g kalte Butter
  • 750 g Äpfel
  • 1 handvoll gehackte Pekannüsse oder Walnüsse
  • Prise Zimt
  • Prise Muskatnuss
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch

300 g Mehl, 20 g Zucker, Salz, 150 g gestückelte Butter mit 4 EL kaltem Wasser gut verkneten.

Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Eine Backform fetten und einen Teil des Teiges ausrollen und damit die Form auslegen.
Mit einem spitzen Messer oder einer Gabel einige Löcher in den Teig stechen und nochmals kalt stellen.
Äpfel waschen, schälen, entkernen und halbieren, anschließen in dünne Scheiben schneiden.
In einer Schüssel mit Deckel werden die Äpfel mit dem restlichen Mehl, Zucker, den Pekannüssen und den Gewürzen kräftig durchgeschüttelt.

Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Äpfel in die Form geben und die restlichen Butterstücke darauf legen.
Den übrigen Teig ausrollen. Hier kann man kreativ werden und ein schönes Gittermuster entwerfen oder man legt die ausgerollte Teig-Decke oben drauf und sticht einige Löcher z.B. mit einer Ausstechform aus.
Das Eigelb mit der Milch verquirlen und den Teig damit bestreichen.

Den Kuchen auf mittlerer Schiene ca. 35-45 Minuten bei 180 Grad (Umluft) backen.

Noch leicht warm, mit Puderzucker bestäuben und mit Vanillesoße oder Vanilleeis servieren und genießen.

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Kräutersalze

Im Mai, wenn die Sonne wieder so richtig strahlt, dann wachsen auch im Garten die ersten Kräuter.
Diesmal zeige ich euch eine schöne und schnelle Idee, wie ihr Kräutersalze selber machen könnt.

Dafür braucht ihr nur ein paar leere Glasmühlen, die ihr in heißes Wasser legt um die Etiketten zu entfernen, anschließend heiß ausspülen und gut trocknen.
Die Mühle selbst braucht Ihr nicht abspülen, sie trocknet nur sehr schlecht.

In eine Mühle habe ich grobes Meersalz, Rosmarin und Zitronenabrieb gefüllt, sowie weitere mit getrockneten Chilischoten, Knoblauch und verschiedene Gartenkräuter.
Auch bunter Pfeffer mit Meersalz sieht toll aus.
Oder wie wäre es mit einer süßen Variante, z.B. Hagelzucker mit einer Zimt- oder Vanilleschote darin.

Seid einfach kreativ und experimentiert mit den verschiedenen Geschmacksnoten.

Die Kräutermühlen könnt ihr dann noch mit einem schönen Etikett versehen, diese gibt es in verschiedensten Formen und Farben, kostenlos im Internet zum Ausdrucken.
Aber auch im Handel werdet ihr sicher fündig.

Schön machen sich die selbst gefüllten Mühlen auch als nettes Mitbringsel z.B. zu einer Gartenparty.

Einfach ein passendes Kräuterbäumchen besorgen und das Kräutersalz daran binden.

Diese schöne Geste kommt bestimmt gut an.

Viel Freude beim Nachmachen.
Euer Landmädchen, Christin.

Weitere Rezeptideen unter www.daslandmaedchen.de

 

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Konfetti-Gugelhupf

Passend zum bunten und närrischen Fastnachtstreiben habe ich ein paar leckere Mini-Konfetti-Gugl mit Quarkcreme-Füllung gebacken.
Das tolle daran, sie sind mit einem Happs im Mund und für alle großen und kleinen Narren ein süßer Spass.

Zutaten für ca 18 Stück:
60 g Butter
50 g Puderzucker
1 Ei
1 Prise Meersalz
1 Vanilleschote
60 g Dinkelmehl
50 ml Buttermilch

Für die Füllung:
250 g Magerquark
100 g Schlagsahne
Agavendicksaft zum süßen
1 Bio-Zitrone
bunte Konfetti-Streusel

1 Eine Mini-Guglhupfform z.B. aus Silikon leicht einfetten und den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

2 Für den Teig die Butter in einem Topf schmelzen und mit dem Puderzucker und dem Ei zu einer cremigen Masse verrühren.

3 Das Mark der Vanilleschote auskratzen und zusammen mit dem Salz dazu geben. Das Mehl zur Masse sieben und die Buttermilch gut unterrühren. Den Teig vorsichtig in die Backform füllen, am besten geht das mit einem zwei Teelöffel oder einem Spritzbeutel. Im unteren drittel des Backofens ca. 18-20 Minuten backen. Danach auskühlen lassen.

4 Den Quark in eine Schüssel geben und je nach Geschmack mit Agavendicksaft süßen. Sahne steif schlagen und unter den Quark heben. Die Schale der Bio-Zitrone vorsichtig abreiben und ebenfalls unterrühren.

5 Die abgekühlten Gugl können nun gefüllt werden, das geht am besten mit einem Spritzbeuten aber auch mit zwei kleinen Löffelchen. Zum Schluss noch das Konfetti darüber streuen.

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